souverän im netz

Bleiben Sie ruhig. Sie haben das Richtige getan, indem Sie hier nachgeschaut haben. Diese Schritte können Ihnen jetzt helfen. Sie ersetzen keine offizielle Beratung durch Polizei oder Verbraucherschutz.

Erste Schritte

Was tun bei Betrug im Internet oder am Telefon?

Auf einen Betrug hereinzufallen ist kein Grund für Scham. Diese drei Schritte schützen Sie jetzt: Bank sperren, Polizei informieren, Beweise sichern. Um künftig Betrug früher zu erkennen, hilft unsere Seite Phishing-Warnzeichen erkennen. Im kostenlosen Übungspostfach können Sie es direkt ausprobieren.

Wichtige Nummern: Polizei-Notruf 110 · Karten sperren 116 116 · Ihre Bank: Nummer auf der Rückseite Ihrer Bankkarte.

Wichtig: Den Notruf 112 bitte nur wählen, wenn Sie in unmittelbarer Gefahr sind. Für eine Betrugsanzeige wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle: persönlich vorbeikommen oder die Festnetznummer anrufen.

Geld überwiesen oder Daten zur Bank verraten

  1. Sofort Ihre Bank anrufen. Die Nummer steht auf Ihrer Bankkarte.
  2. Überweisung stoppen oder zurückholen lassen, Karte sperren.
  3. Den Sperr-Notruf nutzen: 116 116 (deutschlandweit, für Karten).

Passwort oder Zugangsdaten eingegeben

  1. Das betroffene Passwort sofort ändern. Auch da, wo Sie es noch nutzen.
  2. Wenn möglich, Zwei-Faktor-Authentifizierung (Bestätigung per App/SMS) einrichten.
  3. Den Anbieter informieren (Bank, Paketdienst, Shop).
  4. Prüfen, ob im Konto fremde Aktivitäten zu sehen sind, etwa versendete Nachrichten oder eine geänderte Adresse.

Fernzugriff auf den Computer gewährt

  1. Internetverbindung sofort trennen (WLAN ausschalten oder Kabel ziehen).
  2. Von einer fachkundigen Person prüfen lassen, ob noch eine Fernzugriffs-Software läuft.
  3. Passwörter wichtiger Konten von einem anderen, sauberen Gerät aus ändern und die Bank informieren.

Unsicher, ob etwas passiert ist

  1. Nichts weiter anklicken und die Nachricht als Beweis aufbewahren.
  2. Mit einer Vertrauensperson darüber sprechen.
  3. Im Zweifel die Polizei fragen, auch zur Vorbeugung.

Betrug melden: an wen und wie?

Eine Meldung kostet nichts und schützt andere. Sie müssen nicht sicher sein, dass es Betrug war. Ein Verdacht reicht.

Damit es gar nicht erst so weit kommt

Im kostenlosen Übungspostfach lernen Sie Betrugsversuche zu erkennen, bevor sie gefährlich werden.

Jetzt im Übungspostfach testen

an realistischen Beispielen, kostenlos und ohne Anmeldung

Oder: Aktuelle Betrugsmaschen und Tricks kennenlernen