Aktuelle Betrugsmaschen
So unterschiedlich diese Maschen sind: Sie setzen alle auf denselben Hebel, Druck und Eile. Wer kurz innehält, nichts überweist, keinen Link anklickt und mit einer vertrauten Person spricht, ist fast immer geschützt. Die 6 allgemeinen Warnzeichen helfen, das schnell zu erkennen.
Jemand hat gerade angerufen
Es klingelt, und jemand setzt Sie mit einem Notfall, einer Drohung oder einem angeblichen Problem unter Druck. Auflegen ist dabei nie unhöflich.
Ein vermeintlicher Angehöriger meldet sich: ein Unfall, dringend Geld nötig. Wer den Namen errät, bekommt ihn vom Anrufer vorgesetzt.
Eine weinende Stimme gibt sich als Angehöriger in Not aus, manchmal verstärkt eine zweite Person als „Arzt“ oder „Anwalt“ den Druck. Sofort soll Geld fließen.
Ein angeblicher Techniker behauptet, Ihr Computer sei „infiziert“, und will Fernzugriff oder Gebühren.
Ein angeblicher Polizist warnt, Ihr Geld sei nicht mehr sicher. Bargeld und Wertsachen sollen einem „Beamten“ übergeben werden.
Wenn Stimme, Foto oder Video nicht mehr beweisen, wer wirklich spricht
KI kann heute nicht nur Stimmen klonen, sondern auch täuschend echte Fotos und Videos erzeugen. Das betrifft Anrufe genauso wie Nachrichten und Video-Chats.
Sie haben eine verdächtige Nachricht bekommen
Eine gefälschte Nachricht mit Link lockt Sie auf eine täuschend echte Seite, die Ihre Passwörter oder Ihr Geld klaut. Egal ob per E-Mail, SMS oder Messenger.
Eine E-Mail im Bank-Design warnt vor einer Sperrung und will, dass Sie Zugangsdaten über einen Link „bestätigen“.
Eine SMS behauptet, ein Paket hänge fest und eine kleine Gebühr oder Adressbestätigung über einen Link sei nötig.
Eine unbekannte Nummer gibt sich als Kind oder Enkel mit „neuer Nummer“ aus und bittet bald um eine dringende Überweisung.
Sie haben gerade einen QR-Code gescannt
Diese Masche (Quishing) ist noch wenig bekannt, und genau das macht sie gefährlich. Ein einziger gefälschter QR-Code genügt, um Sie unbemerkt auf eine Betrugsseite zu führen.
Ein QR-Code, etwa am Parkautomaten, im Brief oder per E-Mail, führt auf eine gefälschte Bezahl- oder Login-Seite.
Sie lernen gerade jemanden online kennen oder legen Geld an
Über Wochen wird Vertrauen aufgebaut, bis es um Geld geht: angebliche Liebe oder sichere Traumrenditen.
Eine Geldanlage (oft Krypto) wird mit hohen, sicheren Gewinnen beworben. Eine gefälschte Plattform zeigt Gewinne, die es nicht gibt.
Eine intensive Online-Beziehung entsteht. Nach Wochen des Vertrauens kommt eine „Notlage“ und die Bitte um Geld. Ein Treffen scheitert immer wieder.
Ist Ihnen so etwas schon passiert?
Kein Grund zur Sorge. Diese Schritte helfen jetzt sofort.
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